m/w/d - Der Feminismus-Podcast der Nürnberger Nachrichten

Fühlen Sie sich mitgemeint!

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Kommentare

Andreas
by Andreas on
Hallo Ihr beiden, die Folge hat mir gut gefallen und ich kann gut verstehen, dass eine gendergerechte Sprache gefordert wird, denn es stimmt: Sprache schafft Realität! Der Hälfte der Bevölkerung ist dies nur nicht so bewusst, da diese männlich ist und somit durch das (generische) Maskulin sich so oder so angesprochen fühlt. Die Idee, Grundsätzlich eine (generische) feminine Form zu verwenden empfinde ich aber als der falsche Weg. Wieso sollte eine generische feminine Form Männern gegenüber denn weniger diskriminierend sein als die generisch Maskuline gegenüber den Frauen. Diesem Gedankengang konnte ich nicht wirklich folgen. Wenn etwas geschlechtsneutral ausgedrückt werden soll, muss man sich schon die Mühe machen und eine neutrale Formulierung erarbeiten. Klingt dann leider meistens etwas bekloppt aber ist dann immerhin ehrlich und nicht "schein-neutral". Das sich Männer aktuell bei einer femininen Formulierung ausgeschlossen fühlen ist meiner Ansicht nach verständlich, denn im aktuellen Sprachgebrauch gibt es keinen generischen Feminin, was bereutet, dass eine feminine Formulierung sich explizit auf den weiblichen Teil der Gesellschaft bezieht und nicht auf alle. Wenn man dem entgegen agiert, muss man finde ich nicht überrascht sein, dass die Männer sich nicht angesprochen fühlen. Ist es denn überhaupt möglich ohne geschlechtsneutrale Wörter genderneutrale Sätze zu formulieren? Die bestehenden Möglichkeiten haben es auf jeden Fall noch nicht so recht in den alltäglichen Sprachgebrauch geschafft bzw. nicht bis in meinem ;-) Ich bin gespannt wie sich dies weiter entwickelt. Liebe Grüße Andreas

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